Mitarbeit an einem Gesundheitssystem der Zukunft
Aktuelles
Arbeitsgruppen und Gremien der GAPiD PDF Drucken
Von: Dr. Manfred Kohlhase   

Gremien und Arbeitsgruppen der GAPiD

 

1. AMARA-AG

Diese Arbeitsgruppe wurde Ende 2008 mit dem Ziel gegründet, ein neues Verständnis für die pflanzlicher Inhaltsstoffe zu erarbeiten. Zu Beginn sollen Bitterstoffe im Focus stehen.

Dabei werden unterschiedliche methodische Werkzeuge angewandt: goetheanistische Betrachtungsweise, natur- und geisteswissenschaftliche Arbeitsmethodik, experimentelle Untersuchungen, Erkenntnisgespräche (u. a.). Zur Zeit umfasst die Gruppe 15 GAPiD- Mitglieder, die sich in regelmäßigen Abständen (vierteljährlich)in Stuttgart ( Rudolf-Steiner-Haus ) jeweils für einen Tag treffen. Eine Frucht dieser begeisternden Zusammenkünfte war das „Vertiefungsseminar Bitterstoffe“ im Juli 2010 in Stiefenhofen, das bei den Teilnehmern ein sehr gutes Echo fand. Geplant ist auch eine Buchveröffentlichung.
Interessenten können sich an die unten genannten Ansprechpartner wenden.

Ansprechpartner: Juliane Riedel, Ruth Mandera

 

2. IWO-Kreis

Die Interne Weiterbildungsordnung (IWO) wurde von fünf GAPiD-Mitgliedern in 2-jähriger intensiver Beratung geschaffen und dient jetzt als Grundlage zur Fachausbildung zum(r) „Apotheker/in ..."  bzw.  "PTA für Anthroposophische Pharmazie (GAPiD)“ (siehe auch www.gapid.de unter: GAPiD Akademie/Weiterbildungsordnung). Eine Revision/Aktualisierung dieser Weiterbildungsregeln wird alle drei Jahre angestrebt. Arbeitsschwerpunkte sind zurzeit: Bearbeitung von Anträgen, Vorbereitung von Seminaren und Kursen der GAPiD-Akademie sowie Erstellung eines Weiterbildungs-Gesamtcurriculums.

Ansprechpartner: Corina Sparenberg,  Sabine Lange-Schöchlin

 

3. IWO-Prüfungsausschuss

Die Mitglieder des IWO-Kreises bilden auch den IWO-Prüfungsausschuss, der nach den Kriterien der Internen Weiterbildungsordnung die eingereichten Unterlagen prüft, darüber berät, Abschlussgespräche führt und das Zertifikat„Apotheker/in ..."  bzw.  "PTA für Anthroposophische Pharmazie (GAPiD)“ vergibt.

Ansprechpartner: Corina Sparenberg,  Sabine Lange-Schöchlin

 

4. APC-Gruppe

Das Kommittee, welches den "Anthroposophic Pharmaceutical Codex" ausarbeitet, ist in der IAAP "International Association of Anthroposophic Pharmacists" angesiedelt. Siehe
Ansprechpartner: Christiaan Mol

 

5. GAPiD QV-Initiativ

Seit März 2010 hat sich eine Gruppe von Kollegen/innen zusammengeschlossen, um die Gründung eines Apotheken-Qualitätsverbundes mit anthroposophischer Ausrichtung vorzubereiten. Es haben mehrere Treffen stattgefunden, auf denen u. a. eine Satzung entworfen und ein Kriterienkatalog überlegt wurde. Es wird eine neue Art der Apothekengemeinschaft angestrebt, die der Förderung und Verbreitung Anthroposophischer Medizin/Pharmazie dienen soll und einen geistig-sozialen Zusammenhang der Mitglieder aufbauen möchte. Siehe auch die Aufsätze dazu auf der GAPiD- Website ( www.gapid.de unter Aktuelles/Weitere Beiträge).

Ansprechpartner: Barbara Massag, Dr. Manfred Kohlhase

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. September 2010 um 15:24 Uhr
 
Mistelworkshop PDF Drucken
Von: Bärbel Skudelny   

Zwei Stimmen von Teilnehmerinnen:

Mistelworkshop der GAPiD am 12. April 2010 in Kassel mit Dr. Hartmut Ramm vom Forschungslabor der Hiscia/Arlesheim Schweiz

Die GAPiD hatte am 12. April zu einem Workshop über die Mistel nach Kassel  eingeladen. Dr. Ramm brachte für die Gruppe frisch geerntete Mistelzweige von Laubbäumen und Pinienbäumen mit. Es wurde gezeichnet, geschmeckt, Beeren zerquetscht und deren Kerne an Äste angedrückt und festgeleimt. Dr. Ramm berichtete über die Mythen, das Wachsen der Mistel und die Besonderheiten im Wachstum dieser außergewöhnlichen Pflanze. Einen so intensiven Kontakt zu dieser Pflanze zu bekommen, ist ein ganz eindrucksvolles Erlebnis.

Auch in der Natur die noch entlaubten Baumkronen, voll besetzt mit grünen Mistelkugeln, zu beobachten, vermittelt zusätzlich eine Idee von ihrer Vitalität und Kraft.

Unsere heimische weißbeerige Mistel ist ein Halbschmarotzer, aber sie bildet nicht die Form des Wirtsbaumes ab. Stattdessen entwickelt sie eine Kraft, die sie diesen Bildekräften entgegensetzt. Das alleine schon macht sie zu einem starken Heilmittel. Diese Polarität spiegelt sich auch in der Bildung ihrer wichtigsten Giftstoffe wieder: Lektine und Viscotoxine. Lektin – ein Pflanzengift - findet man vor allem im Zentrum der Kugel und in ihrem  Senker mit der höchsten Konzentration zur Wintersonnenwende, Viscotoxin – verwandt mit Schlangengift! - in der Peripherie des Mistelbusches in den Blättern und Stängeln mit der höchsten Konzentration zur Sommersonnenwende. Aus den unterschiedlichen Zeiten der höchsten Giftkonzentration ergeben sich die unterschiedlichen Erntezeiten und deren getrennte Verarbeitung. Der Extrakt der Wintermistel wird auf einer hochtourig rotierenden Scheibe zentrifugalen Kräften unterworfen. In den Rand dieses Flüssigkeitsfilms wird  der Sommermistelextrakt eingetropft und so nach den Angaben Rudolf Steiners vermischt. Erst dabei entsteht das eigentliche Heilmittel, der Mistelgesamtextrakt, Viscum 50%.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 27. April 2010 um 15:10 Uhr
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Mistelworkshop PDF Drucken
Von: Manfred Kohlhase   

Mistelworkshop der GAPiD am 12. April 2010 in Kassel

mit Dr. Hartmut Ramm vom Forschungslabor der Hiscia/Arlesheim Schweiz

 

Die GAPiD hatte am 12. April zu einem Workshop über die Mistel nach Kassel  eingeladen. Dr. Ramm brachte für die Gruppe frisch geerntete Mistelzweige von Laubbäumen und Pinienbäumen mit. Es wurde gezeichnet, geschmeckt, Beeren zerquetscht und deren Kerne an Äste angedrückt und festgeleimt. Dr. Ramm berichtete über die Mythen, das Wachsen der Mistel und die Besonderheiten im Wachstum dieser außergewöhnlichen Pflanze. Einen so intensiven Kontakt zu dieser Pflanze zu bekommen, ist ein ganz eindrucksvolles Erlebnis.

Auch in der Natur die noch entlaubten Baumkronen, voll besetzt mit grünen Mistelkugeln, zu beobachten, vermittelt zusätzlich eine Idee von ihrer Vitalität und Kraft.

Unsere heimische weißbeerige Mistel ist ein Halbschmarotzer, aber sie bildet nicht die Form des Wirtsbaumes ab. Stattdessen entwickelt sie eine Kraft, die sie diesen Bildekräften entgegensetzt. Das alleine schon macht sie zu einem starken Heilmittel. Diese Polarität spiegelt sich auch in der Bildung ihrer wichtigsten Giftstoffe wieder: Lektine und Viscotoxine. Lektin – ein Pflanzengift - findet man vor allem im Zentrum der Kugel und in ihrem  Senker mit der höchsten Konzentration zur Wintersonnenwende, Viscotoxin – verwandt mit Schlangengift! - in der Peripherie des Mistelbusches in den Blättern und Stängeln mit der höchsten Konzentration zur Sommersonnenwende. Aus den unterschiedlichen Zeiten der höchsten Giftkonzentration ergeben sich die unterschiedlichen Erntezeiten und deren getrennte Verarbeitung. Der Extrakt der Wintermistel wird auf einer hochtourig rotierenden Scheibe zentrifugalen Kräften unterworfen. In den Rand dieses Flüssigkeitsfilms wird  der Sommermistelextrakt eingetropft und so nach den Angaben Rudolf Steiners vermischt. Erst dabei entsteht das eigentliche Heilmittel, der Mistelgesamtextrakt, Viscum 50%.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. Juni 2010 um 12:35 Uhr
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Endspurt ELIANT PDF Drucken
Von: Juliane Riedel   
Dieser Aufruf erreichte uns heute von der Aktion ELIANT:
Wir bitten jeden, der kann, mitzuhelfen, damit bis Juni eine Millionen Unterschriften zusammenkommen.
Danke!
 
Liebe Freunde der Aktion ELIANT
 
Jetzt fehlen noch 75 000 EU-Unterschriften bis zur Million

Bitte helfen Sie uns, diese wichtigsten, letzten Unterschriften zu sammeln!
Mitte Juni möchten wir die Unterschriften der EU-Kommission in Brüssel überreichen.
Die
Unterschriften - Aktion ELIANT steht damit kurz vor ihrem erfolgreichen Abschluss.

So helfen sie uns am besten:

Zuletzt aktualisiert am Montag, 05. Juli 2010 um 15:10 Uhr
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Veranstaltungen

Fortbildung-Reise nach Paris

Beginn: 13.10.2010, 19:00 Uhr
Ort: Paris
Freie Plätze: 7

Vertiefungsseminar Gesund älter werden

Beginn: 13.11.2010, 11:00 Uhr
Ort: Naturparkhotel, Weilquelle bei Frankfurt
Freie Plätze: 30

Erkenntnistheoretisches Seminar

Beginn: 27.11.2010, 10:00 Uhr
Ort: Stuttgart
Freie Plätze: 23